Obama ist US-Präsident
Posted On Mittwoch, 5. November 2008 at unter 00:29 by Sebastian BrücknerNachdem Ohio nun ans Obamalager gefallen zu sein scheint, dürfte Obama, wie es die Umfragen erwarten ließen, amerikanischer Präsident geworden sein.
Obama ist zwar ganz klar nicht mein Favorit gewesen, aber sehen wir uns nun doch einmal an was uns nun erwarten wird bzw. nicht erwarten wird. (Natürlich vorbehaltlich die Prognosen sind richtig und es passiert nichts Überraschendes mehr)
Bekommen wir den Europäer an der Spitze der USA? Den Mann, der die US-Truppen nach Hause holen, eine radikale Wende in der Klimapolitik vornehmen und die amerikanische Gesellschaft auf ein europäisch-liberales Niveau führen wird?
Wer das erwartet, und das dürfte die Mehrzahl der deutschen Obama-Anhänger sein, der wird wohl massiv enttäuscht werden.
Obama wird zwar (leider) die Truppen aus dem Irak abziehen, allerdings auch erst in einigen Jahren, aber letztlich wohl nur um sie verstärkt in Afghanistan und vielleicht in Pakistan oder im Iran einsetzen zu können.
Obama wird nicht auf Kosten der amerikanischen Wirtschaft Klimaschutzprogramme unterschreiben (insbesondere nicht wenn die Finanzkrise die USA wirklich in eine tiefe Rezession führen sollte).
Obama wird nicht die Macht der Evangelikalen in den USA zurückdrängen, er wird nicht den Rassismus und den tiefen Konservatismus in Teilen der USA aufheben oder die USA zu einem Staat unter Vielen machen, der seinen Führungsanspruch aufgibt.
Obama wird für viele eine große Enttäuschung werden. Sollte er tatsächlich einmal vor der Entscheidung stehen müssen die amerikanische Armee nach Pakistan oder in den Iran schicken zu müssen (was durchaus nicht unwarscheinlich ist), dann werden sich viele derer die heute der Obamania verfallen sind noch umsehen.
das wird die Zeit zeigen ...
Na ja, das erwartet doch auch nicht wirklich jemand. Was man hingegen erwarten darf, ist jemand, der das Internet vorabringt als Medium und mit dem man in Dialog treten kann, siehe hier: http://off-the-record.de/2008/10/23/kerstin-plehwe-parteien-glauben-noch-an-botschaftskontrolle/
Genau, je mehr länger die Soldaten im Irak bleiben, desto besser! Es ist schließlich Amerikas Vorherbestimmung Frieden in die Welt zu bringen und den Terrorismus zu vernichten!
Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass du aus Prinzip gegen die Meinung der Mehrheit bist um... naja, einfach um dagegen zu sein.
Ich denke auch niemand erwartet, dass sich in Amerika mit Obama als Präsident alles komplett ändern wird.
Ich glaube, knos Kommentar macht alle anderen fast überflüssig; bitte kein voreiliges Verdammen, ebenso wenig wie eine quasi-Heiligsprechung.
Aber ich finde, McCain war ja wohl ganz klar das größere Übel.
@harald
Wenn man sich die deutsche Medienberichterstattung anschaut kann man schon auf den Gedanken kommen, dass Obama das genaue Gegenteil von George W. Bush ist und auch eine völlig gegenteilige Politik machen wird, und das ist nunmal eine Illusion die sich bald aufheben wird.
@ranarionsangius
Zu deinem ersten Satz: Ja!
Zum zweiten: Ja, aber gemeinsam mit dem Rest der Welt.
3. Ich bin nicht gegen die Mehrheit, die Mehrheit ist gegen mich. XD
Ich persönlich will gar nicht, dass Obama die amerikanische Gesellschaft auf ein europäisch-liberales Niveau führt.
Mir ist es lieber, dass Amerika so bleibt wie es ist.
Konservativ, republikanisch, aber dabei trotzdem frei.
Mir macht der Rassismus, nichts aus, denn ich finde, dass er auch zur individuellen Freiheit und Selbstbestimmung gehört.
Außerdem gibt es gar nicht so viel Rassismus in den USA und er kommt größtenteils von der afroamerikanischen Bevölkerung. Man muss als Weißer die Schwarzen Afroamerikaner nennen und wird dabei selbst als weiß bezeichnet.
Und als Weißer kann man sich in Detroit nachts garantiert nicht auf die Straße trauen.
Deswegen kann man auch nicht sagen, dass jeglicher Rassismus von der Weißen Bevölkerung ausgeht.
Überhaupt werden immer die Republikaner mit Rassismus verbunden.
Haben die Menschen etwa vergessen, dass die Republikaner die Schwarzen von der Sklaverei befreiten und einen Bürgerkrieg gegen die Südstaaten führten. Und die Demokraten in den Südstaaten wollten ihre Sklaven behalten.
Haben etwa alle Abraham Lincoln vergessen, nur weil ein Populist dauernd "Yes, we can" sagt?
Und warum werden immer die Republikaner mit Krieg in Verbindung gebracht, wo doch der Vietnam-Krieg unter Lyndon B. Johnson, einem Demokraten, ausbrach?
Es liegt wohl an den Medien. Und die meisten Prominenten sprachen sich auch für Obama aus, da solche ja meistens links sind und außerdem dumm wie Stroh.
So etwas beeinflusst heutzutage die Menschen. Inhalte werden ignoriert, politische Situationen werden schlecht geredet(was im Falle des Irak-Kriegs besonders deutlich ist).
Obamas Geschichte wurde dagegen schöngeredet. Vor allem sein Drogenkonsum und sein muslimischer Beiname "Hussein" müssten die Leute davon abhalten ihn zu wählen.
Aber auf einmal wird so etwas von den Medien zu seinen Gunsten verdreht.
Wenn die Wähler schon nicht auf Inhalte achten, dann sollen sie doch wenigstens objektiv darüber entscheiden, ob ein Junkie das mächtigste Land der Welt regieren soll.
Jung und unerfahren wird auf einmal als „jung und charismatisch“ dargestellt.
Die Welt ist verrückt geworden, aber schon bald werden sich alle Amerikaner nach den guten alten Bush-Zeiten sehnen und sich fragen: „Warum zum Teufel habe ich damals gekonnt?“
Für das Gerede über Rassismus hat "Roman V." eins in die Fresse verdient und auf die Frage "Wieso?" gleich noch eins. Dieses Nazi-Gelaber ist unerträglich.
Da sieht man gleich, dass da jemand keine Ahnung hat.
Ich bin kein Rassist, habe aber auch nichts gegen Rassisten.
Jeder sollte für sich entscheiden, nach welchen Eigenschaften er andere Menschen beurteilt. Dazu zählt auch Rassismus.
Und es ist ziemlich dämlich mich gleich als Nazi zu bezeichnen, da der Nationalsozialismus auch ein Sozialismus ist und daher auch nicht in meinem Sinne sein kann.
Denn der Konservatismus hat so ziemlich gar nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.
Wer Rassismus als "persönliche Bewertungsfreiheit" vergewaltigt das Wort Freihei bis zur Unkenntlichkeit. Wer das in Ordnung findet, ist selbst ein Rassist.
Wer mich einen Rassisten nennt(und das obwohl ich es abstreite), ist bestimmt von der Antifa.
Allein Ihre lächerliche Behauptung, ich sei in der Antifa, was nebenbei noch nicht mal stimmt, zeigt schon, wessen Geistes Kind Sie sind.
Allein schon ihre lächerliche Behauptung, ich sei ein Nazi, was nebenbei noch nicht mal stimmt, zeigt schon, wessen Geistes Kind Sie sind.
Der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist ganz einfach der, dass Sie sich diese "Unterstellungen" durch Ihre verharmlosenden Äußerungen über Rassismus verdient haben.